Geschichte

  • Kinderheim 1926
  • Haus St. Josef 1926 - 1948
  • Haus St. Josef 1948 - 1950
  • Haus St. Josef 1950 - 1956
  • Umbau Josefshaus 1956
  • Luftbild 1959
  • Kindergartenbeginn August 1960
  • Hausmädchen 1961
  • Hauskapelle 1961
  • "Rutschpartie" 1962
  • Besuchszimmer 1965
  • Babystation 1965
  • Erweiterungsbau 1966
  • Erweiterungsbau 1966
  • Erweiterungsbau 1966
  • Einweihungsfeier 1966
  • Luftaufnahme 1967
  • Fernsehraum 1967
  • Erstkommunion 1970
  • Krabbelstube 1970
  • Zeltlager 1971
  • Zeltlager 1971
  • August 1971
  • Luftaufnahme 1976
  • Haus St. Josef 2001
  • Haus St. Josef 2001
  • Luftaufnahme 2002
  • Gemeinschaft der Schwestern 2004

Von Dezember 1924 bis Oktober 2009 gehörten der Grund- und Boden und die sich darauf befindlichen Gebäude dem Provinz- und Missionshaus Heilig Kreuz in Altötting und damit den Schwestern vom Heiligen Kreuz. Bis Dezember 2004 befand sich die Einrichtung unter der Leitung einer Ordensschwester.

Ursprünglich gedacht als Erholungsheim (Josefsheim) für Schwestern und Priester, wurden nach mehreren Umbauten im Oktober 1929 die ersten Kleinkinder aufgenommen. Seitdem wurden in unserem „Kinderheim St. Josef“ über 4000 Kinder und Jugendliche aufgenommen.

Von 1929 bis 1985 sind junge Mädchen in unserer Nähschule in Hand- und Näharbeit ausgebildet worden. Von 1926 bis 1980 übernahmen die Schwestern auch die Ambulante Krankenpflege in und um Büchlberg und betreuten von 1946 bis 1977 den Dorfkindergarten.

Seit 1992 trägt die Einrichtung den Namen „Haus St. Josef“. Im Laufe ihrer über 80-jährigen Geschichte vollzog sich der Wandel von einer so genannten „Heimstätte für Waisen und ausgestoßene Kinder“ hin zu einer heilpädagogischen Jugendhilfeeinrichtung.

Beginnend in den 90er Jahren nahm die Anzahl der hier lebenden und arbeitenden Schwestern ab und gleichzeitig begannen immer mehr weltliche Kräfte ihren Dienst im Haus St. Josef.

Gleichzeitig mit dieser Entwicklung begann der Umbau der Jugendhilfe weg von stationären Leistungen und hin zu ambulanten Hilfestellungen. Trotz großer Anstrengungen gelang diese Umstrukturierung im Haus St. Josef nur bedingt. Der Betrieb der Einrichtung erforderte immer höhere Zuschüsse seitens des Ordens, so dass im Jahre 2003 Überlegungen da waren, die Einrichtung komplett zu schließen. Eine Reorganisation durch einen externen Berater und eine zwischenzeitlich wieder zunehmende Nachfrage der Jugendämter nach stationären Heimplätzen brachte die wirtschaftliche Wende.

Um die Einrichtung von der Entwicklung des Ordens unabhängig zu machen, wurde der Betrieb der Jugendhilfeeinrichtung zum 01.01.2005 in die Sozialwerk Heilig Kreuz gemeinnützige GmbH, eine ursprünglich 100%ige Tochtergesellschaft des Provinz- und Missionshaus Heilig Kreuz, ausgegliedert. Damit waren erstmals weltliche Leitungskräfte für die Einrichtung in Büchlberg umfassend verantwortlich.

Im Jahr 2009 gründete das Provinz- und Missionshaus Heilig Kreuz die Stiftung Heilig Kreuz Altötting und schenkte dieser die zum Heimbereich gehörenden Grundstücke mit allen darauf befindlichen Gebäude. Zusätzlich hält die Stiftung Heilig Kreuz 10 % des Stammkapitals an der Sozialwerk Heilig Kreuz gemeinnützigen GmbH. Die restlichen 90 % des Stammkapitals besitzt die Marienheim Mussenhausen gemeinnützige GmbH, eine 100% ige Tochtergesellschaft der Stiftung Heilig Kreuz Altötting.

Über die Funktion des Vorsitzes im Stiftungsrat und durch die Bestellung weiterer Stiftungsrätinnen aus dem Orden übt der Orden überwiegend Kontrollfunktionen gegenüber den weltlichen Leitungskräften aus und übernimmt nach wie vor Mitverantwortung für die inhaltliche und wirtschaftliche Entwicklung der ehemaligen Ordenseinrichtungen.

 

HSJ_Organigramm